Dampflok D5 bestand Druckprüfung Drucken
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Dienstag, den 21. Februar 2012 um 15:32 Uhr

Die Rohre – 324 Stück für den Kessel und eine stattliche Anzahl zusätzlicher Reserverohre – sind der Hespertalbahn am 26.07.2011 von der Firma BHR Hochdruckleitungsbau GmbH geliefert worden. 

Unmittelbar nach der Lieferung wurden die Rohre von zwei Vereinsmitgliedern in den Kessel der D5 eingebaut, eingewalzt und gebördelt. Nach Verschließen des Domes und der übrigen Kesselöffnungen wurde der Kessel noch 2011 von der Hespertalbahn im Beisein des Kesselsachverständigen vom TÜV Rheinland einer Druckprobe von 18,2 bar unterzogen.

Bis auf Leckagen an 2 Deckenankern, die durch Nachstemmen zu beheben sind, und einem evtl. gebrochen Bodenanker, der wohl noch ersetzt werden muss, sind keine Mängel festgestellt worden. Sämtliche von Babcock-Borsig durchgeführten Schweißarbeiten waren in Ordnung. Schweißer-Prüfzeugnisse, Röntgenbefunde der Schweißnähte, sowie die Materialatteste für die Bodenbleche, Deckenanker, Lukenfutter und Heizrohre wurden vorgelegt.

Da es sich bis zur Wiederinbetriebnahme der Lok 5 noch längere Zeit hinziehen wird, wurde die Prüfung als „Festigkeitsprüfung nach der Instandsetzung“ deklariert. Es wurden keine Zeitintervalle für die weiteren Prüfungen vorgegeben. Das soll erst bei der endgültigen Fertigstellung der Lok 5 erfolgen.

 

Kesselrohre für die Lok D5

Die neuen Kesselrohre kurz vor dem Einbau
Foto: Herbert Hövel