28.04.2011 – Abschluß der Gleiserneuerung Drucken E-Mail
Aktivitäten
Donnerstag, den 28. April 2011 um 00:00 Uhr

Einsatz einer Stopf,- Hebe- und Richtmaschine auf der Hespertalbahn

Genauso wichtig wie die Unterhaltung des vereinseigenen "rollenden Materials" ist es seit jeher, den seit ueber 130 Jahren bestehenden Schienenweg zwischen Essen-Kupferdreh und Haus Scheppen in Schuss zu halten. Dabei war die "Gleisbau-Saison" in diesem Jahr etwas kuerzer als sonst, konnte es doch erst nach den Weihnachtsfahrten und nachdem die Schneemassen des Monats Dezember weggetaut waren, richtig "zur Sache gehen".

Wie in dem Bericht "Endspurt zur neuen Saison" im Maerz 2011 bereits berichtet haben gleichermassen die geuebten, wie fleissigen Gleisbauer der Hespertalbahn sich dieses Jahr etwa 150 laufende Gleismeter im Anschluss an die im vergangenen Winter ausgebesserte Partie zwischen dem Bahnuebergang in der Naehe des Luftschutzbunkers und der Moosbachkurve zur Erneuerung vorgenommen.

Die Gleisbaurotte der Hespertalbahn hat seit Bestehen des Vereins bereits ueber zwei Drittel der Strecke erneuert. Im Mittelpunkt steht dabei der Ersatz des in die Jahre gekommenen Holzschwellenoberbaus gegen altbrauchbares Schienenmaterial auf Betonschwellen, die eine deutlich laengere Lebensdauer haben. Nach dem Trennen der Schienen am Anfang und Ende des zu erneuernden Abschnittes und Demontage der Gleise wird dabei zunaechst ein neues Planum geschaffen, also die Flaeche, auf der spaeter die neuen Gleise zu liegen kommen. Schon in diesem Arbeitsschritt ist Praezision gefragt: Wird die Schotterflaeche zu hoch erstellt, wird die Montage des Gleises erschwert; liegt es zu tief, muss das neue Gleis spaeter aufwendig "hochgeschottert" werden, was nicht nur zeitraubend, sondern auch teuer wird. Die Gleisbaurotte bestimmt daher die Hoehe des Planums mit Hilfe von Lasertechnik. Die Arbeiten wurden auch dieses Jahr wieder puenktlich fertig gestellt.

Drei Tage vor Beginn des Fahrbetriebes am 1. Mai 2011 wurde das neue verlegte Gleis durch Einsatz einer Stopfmaschine am 28. April schliesslich in seine endgueltige Lage gebracht.

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Armin Schuerings/Internetumsetzung und Fotos Wolfgang Meinert

 

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