13. bis 15.04.2012 - Museumstage in Bochum-Dahlhausen Drucken E-Mail
Aktivitäten
Sonntag, den 15. April 2012 um 00:00 Uhr

Hespertalbahn im unermuedlichen Einsatz beim 35-jaehrigen Jubilaeum des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen

altIhre diesjaehrigen Museumstage im April veranstaltete das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen unter dem Motto "Elektrolokomotiven aus Ost und West". Dabei waren diese fuer den Veranstalter besondere Museumstage, denn an diesem Wochenende gab es das Jubilaeum "35 Jahre Eisenbahnmuseum Bochum" zu feiern.

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Fahrzeugaufstellung von Elektolokomotiven aus Ost und West vor dem Ringlokschuppen im Eisenbahnmuseum.
Fotos und Quelle: Wolfgang Meinert (li.), Lucas Ohlig (re.), 14.04.2012

Mit dem Ziel, die Dampflokomotiven fuer die Nachwelt zu erhalten, wurde 1977 das Eisenbahnmuseum Bochum auf dem Gelaende des von 1916 bis 1918 erbauten und 1969 stillgelegten Bahnbetriebswerkes Bochum-Dahlhausen gegruendet. Das Museum umfasst ein Areal von etwa 46.000 m2. Es steht mit seinen technischen Anlagen, den Gebaeuden wie z.B. der 14-staendige Ringlokschuppen mit 20-Meter-Drehscheibe, dem Wasserturm, den Werkstaetten und den Lokomotivbehandlungsanlagen wie Bekohlungsanlage, Wasserkran und Sandturm sowie dem Fahrzeugbestand fuer eine laengs vergangene Eisenbahnepoche. Mittlerweile zaehlt das ehemalige Bahnbetriebswerk in Bochum zu einem der groessten privaten Eisenbahnmuseen in Deutschland. Es ist bekannt fuer seine Sammlung von mehr als 150 Ausstellungsstuecken wobei die 15 Dampflokomotiven einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Obwohl nicht im Mittelpunkt standen 9 der museumseigenen Dampfloks mit den Betriebsnummern 55 3345, 66 002, 01 008, 044 377-0, 053 075-8, 97 502, BLE 146, 74 1192 und 95 0028-1 fotogerecht auf dem Ablaufberg platziert und boten an diesen Tagen eine ansehnliche Kulisse. Weiterhin stand die museumseigene Dampflok P8 mit der Betriebsnummer 38 2267 unter Dampf wobei die Besucher dem Lokpersonal bei Fuehrerstandsmitfahrten ueber die Schulter schauen konnten.

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Die Dampflok 01 008 und die E-Lok 120 005-4 praesentieren sich auf dem Ablaufberg im Museum.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Die Dampflok 38 2267 und der Diesellok V1 warten auf ihren naechsten Einsatz.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Auch sie praesentierten sich bei der "Rollenden Fahrzeugparade". Links der SchiStraBu und der ETA 515 sowie der VT 98 der Ruhrtalbahn.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Fuehrerstandsmitfahrten mit der museumseigenen Dampflok P8 (38 2267) und der Diesellok V1 der Hespertalbahn.
Foto und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

Waehrend den Museumstagen wurden die verschiedenen Elektrolokomotiven vorgefuehrt. Vom TEV (Thueringer Eisenbahnverein e.V.) aus Weimar waren die E-Loks mit den Betriebsnummern E18 047, 211 001-3, E44 507, 242 151-9, E04 11, 243 117-9, 250 250-8, 120 005-4 und 251 012-1 angereist. Vervollstaendigt wurde die E-Lokparade mit den museumseigenen Fahrzeugen mit den Betriebsnummern E94 080 und E32 27.

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Die rote E-Lok 250 250-8 vom Thueringer Eisenbahnverein e.V. (TEV) aus Weimar.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Drei rote E-Loks aus "Ost" der Deutschen Reichsbahn in Reih und Glied. Die 211 001-3, die 251_012-1 und die 250 250-8.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Die blaue E-Lok E18 047 vom Thueringer Eisenbahnverein e.V. aus Weimar.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Die E-Lok 243 117-9 vom TEV.
Foto: W. Meinert, 14.04.2012

Dabei bildete die E18 047 zusammen mit der der Dahlhauser V100 (212 007-9) den Pendelzug zwischen Bochum Hbf und dem Eisenbahnmuseum Bochum.

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Der Museumszug - Bochum Hbf & Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen - beim 35-jaehrigen Museumsjubilaeum mit E18 047 und der Dahlhauser V100 (212 007-9) bespannt.
Fotos und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Ungeplanter Sondereinsatz: Auf Grund eines Schadens an der V100 zog/schob die Diesellok V1 zeitweise den Museumszug mit E18 047 ins/aus dem Museum.
Fotos und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

Das aelteste Fahrzeug dieser Antriebsart war die in Bochumer Museum beheimatete "LPD Berlin 3" (LPD = Landespostdirektion). Die E-Lok wurde 1913 bei AEG unter Fabrikationsnr. 1700 gefertigt. Sie ist der Bauart Bo'Bo'g4t und hat eine LUeP von 9930 mm. Das Fahrzeug wurde 1968 a.D. gestellt und kam 1970 zur DGEG. Auf Grund ihrer Bauart und der Verwendung von Tatzlagermotoren war sie sogar richtungsweisend fuer den spaeteren Lokomotivbau.

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Die "LPD Berlin 3" von 1913, die aelteste E-Lok an diesem Tag in Bochum.
Foto und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

Die Hespertalbahn war bei diesem 35jaehrigen Dahlhauser Jubilaeum aktiv im Programm eingebunden. Zum einen bildete die Diesellok V1 mit zwei Personenwagen (Wilhelmshavener und Oesterreicher) einen Teil des Pendels zwischen Dahlhausen (S-Bahnhof) und dem Eisenbahnmuseum. Komplettiert wurde der Pendel mit der Koef III (332 306-0) und einem Personenwagen aus Dahlhausen.

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Links der Pendel am Bahnsteig im Bahnhof Bochum-Dahlhausen. Rechts ein ET 422 mit der Betriebsnummer 422 571-0 im Einsatz auf der Rhein-Ruhr S-Bahnline 3 (Hattingen-Oberhausen).
Foto und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

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Der Pendel gezogen von der Dahlhauser Koef III (332 306-0) vom Eisenbahnmuseum auf dem Weg zum S-Bahnhof Bochum-Dahlhausen.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Der Pendel am Bahnsteig im Eisenbahnmuseum.
Fotos und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

Zum andern waren die Hespertalbahn-Fahrzeuge am Freitag tatkraeftige Bestandteile des Fototages. Die Hespertalbahn V1 praesentierte sich u.a. bei der rollenden Fahrzeugparade sowie ergaenzten die Hespertalbahn-Fahrzeuge bei den "Scheinanfahrten mit stilechten Fotozuegen" den Zechenbahn-, den Nebenbahn- und den Gueterzug.

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Die Diesellok V1 mit Wagen aus Dahlhausen bei den "Scheinanfahrten mit stilechten Fotozuegen" als Nebenbahnzug.
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

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Die Diesellok V1 mit einem Gueterzug am Freitag bei dem Programmpunkt "Scheinanfahrten mit stilechten Fotozuegen".
Foto und Quelle: Lucas Ohlig, 14.04.2012

Des Weiteren praesentierte sich die Hespertalbahn mit einem Stand im Ringlokschuppen. Dieser wurde durch einge Vereinsmitglieder an den drei Tagen sachkundig betreut. Dabei wurden unzaehlige Hespertalbahn-Flyer fuer die Fahrsaison 2012 verteilt, viele Fragen ueber unsere Museumsbahn beantwortet sowie das Hespertalbahn-Buch, der Hespertalbahn-Film und der Hespertalbahn-Kalender angeboten und verkauft. Ergaenzend war der Widererkennungswert mit dem Pendel sehr gross - Zitate der Besucher: "Ihr seid die mit der blauen Diesellok" oder "Ach ihr fahrt am Baldeneysee, das wusste ich gar nicht, dass ist doch gleich um die Ecke."

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Der Stand der Hespertalbahn praesentierte sich im Ringlokschuppen vor dem preussischen Abteilwagen 3. Klasse (Halle 4033) von 1920.
Fotos und Quelle: Wolfgang Meinert, 14.04.2012

Wolfgang Meinert

 

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